Skip to content

Computerkenntnisse im Lebenslauf die von Recruitern und AST geliebt werden

Ihre Computerkenntnisse im Lebenslauf sind oft das Zünglein an der Waage. Sie entscheiden darüber, ob Ihre Bewerbung im Stapel „interessant“ oder „unpassend“ landet. Eine lieblose Auflistung von MS Office reicht heute einfach nicht mehr aus, um Recruiter – oder schlimmer noch, die Software, die Ihren Lebenslauf vorsortiert – zu beeindrucken. Der Schlüssel liegt darin, genau die digitalen Fähigkeiten ins Rampenlicht zu rücken, die für die angestrebte Stelle wirklich zählen und für Applicant Tracking Systems (ATS) optimiert sind.

Warum ihre computerkenntnisse im lebenslauf heute entscheidend sind

Digitale Kompetenzen sind längst kein nettes Extra mehr, sondern eine Grundvoraussetzung in fast jedem Job. Die Zeiten, in denen „gute Office-Kenntnisse“ als besondere Fähigkeit galten, sind definitiv vorbei. Heute wird der grundlegende Umgang mit einem Computer schlichtweg erwartet.

Viel entscheidender ist, wie Sie Ihre spezifischen Fähigkeiten präsentieren. Sehen Sie Ihren Lebenslauf als Ihr persönliches Marketing-Dokument. Der Abschnitt zu Ihren Computerkenntnissen ist die perfekte Bühne, um sich gezielt von der Konkurrenz abzuheben. Doch genau hier lauert eine Hürde, die viele Bewerber gar nicht auf dem Schirm haben.

Bürotisch mit Laptop, Stift und Dokumenten unter einem Banner mit der Aufschrift „DIGITALE KOMPETENZEN“.

Der unsichtbare prüfer namens ats

Wussten Sie, dass Ihr Lebenslauf oft gar nicht zuerst von einem Menschen gelesen wird? In vielen Unternehmen übernimmt ein Applicant Tracking System (ATS) die erste, grobe Auswahl. Diese Software scannt Bewerbungen nach Schlüsselwörtern, die zur Stellenanzeige passen, und sortiert gnadenlos aus.

Allgemeine Floskeln wie „EDV-Kenntnisse vorhanden“ sind für diese Systeme Luft. Wenn in der Ausschreibung explizit „Erfahrung mit Salesforce“ oder „Kenntnisse in Python“ gefordert wird, dann sucht das ATS exakt nach diesen Begriffen. Findet es sie nicht, landet Ihre Bewerbung womöglich direkt auf dem digitalen Absagestapel, ohne dass ein Recruiter sie je zu Gesicht bekommt.

Ein für ATS optimierter Lebenslauf ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Er sorgt dafür, dass Ihre Qualifikationen überhaupt erst erkannt werden und Ihre Bewerbung die Chance bekommt, die sie verdient.

Mehr als nur software auflisten

Eine strategische Darstellung Ihrer Computerkenntnisse geht weit über eine simple Liste von Programmnamen hinaus. Es geht darum, zu zeigen, dass Sie wissen, worauf es ankommt – besonders im Hinblick auf ATS-Systeme.

Stellen Sie sich vorab diese Fragen:

  • Was ist relevant? Welche Tools und Programme werden in der Stellenanzeige explizit erwähnt? Diese gehören ganz nach oben.
  • Was war der Nutzen? Wie haben Sie diese Tools in früheren Jobs eingesetzt, um ein Problem zu lösen oder einen Prozess zu verbessern?
  • Wie präzise kann ich sein? Statt nur „Excel“ zu schreiben, ist „Excel (Pivot-Tabellen, SVERWEIS)“ um Welten aussagekräftiger und zeigt Ihr Kompetenzniveau.

Die Alltäglichkeit digitaler Werkzeuge hat die Erwartungen massiv verändert. In Deutschland haben über 90 % der Haushalte einen Computerzugang – grundlegende Fähigkeiten sind also die Norm. Wo früher die Beherrschung von Word und Excel beeindruckte, erwarten Arbeitgeber heute oft viel spezifischere Kompetenzen. Das kann die Bearbeitung von PDFs sein oder die Fähigkeit, eigenständig neue Software zu installieren. Ihre Computerkenntnisse im Lebenslauf müssen diese Entwicklung widerspiegeln und für jede Bewerbung neu justiert werden, um wirklich zu überzeugen. Mehr Einblicke zu den wichtigsten Computerkenntnissen für den Berufserfolg finden Sie auch auf radiogong.de.

So machen Sie Ihren Lebenslauf fit für den ATS-Check

Bevor Ihr Lebenslauf überhaupt auf dem Schreibtisch eines Personalers landet, hat oft schon eine Software die erste Auswahl getroffen: das Applicant Tracking System (ATS). Man kann sich diese Systeme wie digitale Türsteher im Bewerbungsprozess vorstellen. Sie scannen Unterlagen auf relevante Stichwörter und sortieren gnadenlos aus. Ihre EDV-Kenntnisse müssen also nicht nur einen Menschen, sondern zuerst eine Maschine überzeugen.

Der ganze Prozess läuft rein textbasiert ab. Ein ATS sucht nach exakten Übereinstimmungen zwischen Ihrem Lebenslauf und den Begriffen aus der Stellenanzeige. Steht dort „Kenntnisse in Adobe Photoshop“ und bei Ihnen nur „Erfahrung mit Bildbearbeitung“, kann das schon das Aus bedeuten. Es ist im Grunde ein Keyword-Spiel, bei dem die richtigen Begriffe den Weg in die nächste Runde sichern.

Die Sprache des ATS verstehen und richtig einsetzen

Die goldene Regel lautet: Sprechen Sie die Sprache der Stellenanzeige. Nehmen Sie sich die Ausschreibung ganz genau vor und markieren Sie sich alle geforderten Programme, Tools und digitalen Fähigkeiten. Das sind Ihre Tickets für die engere Auswahl.

Übernehmen Sie diese Schlüsselwörter exakt so in Ihren Lebenslauf, wie sie in der Anzeige stehen. Verzichten Sie auf Synonyme oder zu allgemeine Umschreibungen.

  • Nicht so gut: Gängige CRM-Systeme

  • Viel besser: Salesforce, HubSpot

  • Nicht so gut: Projektplanungstools

  • Viel besser: Asana, Jira, Trello

Diese Präzision ist kein leeres Detail, sondern stellt sicher, dass das ATS Ihre Kompetenzen richtig erkennt und positiv bewertet.

Formatierungsfallen, die Ihre Bewerbung sabotieren können

Ein kreativ gestalteter Lebenslauf kann optisch richtig was hermachen, für ein ATS ist er aber oft ein Albtraum. Viele dieser Systeme haben Schwierigkeiten, grafische Elemente korrekt zu lesen. Im schlimmsten Fall gehen dadurch wichtige Informationen – wie eben Ihre wertvollen Computerkenntnisse – komplett unter.

Vorsicht bei visuellen Spielereien. Bewertungsbalken, Sterne oder die schicken Logos von Softwareanbietern werden von einem ATS oft nur als leere Flächen oder fehlerhafte Zeichen erkannt. Was für das menschliche Auge gut aussieht, ist für die Software unsichtbar.

Gehen Sie stattdessen auf Nummer sicher und setzen Sie auf eine klare, textbasierte Darstellung. Eine schlichte Auflistung, ergänzt durch eine textliche Bewertung wie „sehr gute Kenntnisse“ oder „Expertenniveau“, ist für die Systeme am zuverlässigsten lesbar.

Schicken Sie Ihren Lebenslauf ins ATS-Trainingslager

Sie sind unsicher, ob Ihr Lebenslauf den ATS-Check bestehen würde? Genau hierfür haben wir ein Werkzeug entwickelt. atslebenslauf.com analysiert Ihren Lebenslauf und gleicht ihn mit den Anforderungen einer konkreten Stellenanzeige ab. Sie bekommen sofort umsetzbare Tipps, wie Sie Ihre Computerkenntnisse und andere Qualifikationen so formulieren, dass sie von Bewerbermanagementsystemen optimal erkannt werden.

Unser Tool hilft Ihnen dabei, die richtigen Keywords zu finden und kritische Formatierungsfehler zu umgehen. Es übersetzt Ihre Fähigkeiten quasi in die Sprache des ATS und erhöht damit Ihre Chancen ganz erheblich, nicht im digitalen Filter hängen zu bleiben. So sorgen Sie dafür, dass Ihre Qualifikationen auch wirklich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Die richtige einstufung ihrer fähigkeiten von grundlagen bis experte

„Gute Kenntnisse“ oder doch eher „Expertenniveau“? Ehrlich gesagt ist es oft gar nicht so einfach, die eigenen Computerkenntnisse realistisch einzuschätzen. Doch genau diese Präzision ist entscheidend, denn Recruiter und auch die automatisierten Bewerbersysteme (ATS) filtern gezielt nach klaren, verständlichen Angaben. Vage Formulierungen bringen niemanden weiter und können im schlimmsten Fall sogar Zweifel an Ihrer Professionalität wecken.

Der erste Schritt zu einer ehrlichen Bewertung: Lösen Sie sich von Ihrem Bauchgefühl und denken Sie in objektiven Kriterien. Fragen Sie sich nicht nur, ob Sie ein Programm kennen, sondern wie tief Sie es im Arbeitsalltag wirklich nutzen.

Klassische bewertungsmodelle und was sie wirklich bedeuten

Die meisten greifen auf die klassische Abstufung von „Grundkenntnisse“ bis „Experte“ zurück. Diese Begriffe sind zwar etabliert, aber ohne weiteren Kontext oft nichtssagend. Um sie mit Leben zu füllen, sollten Sie genau wissen, was sich Personalverantwortliche darunter vorstellen.

  • Grundkenntnisse: Sie können die grundlegenden Funktionen ausführen, brauchen aber bei komplexeren Dingen ab und zu Unterstützung oder eine Anleitung. Das Tool gehört nicht zu Ihrem täglichen Handwerkszeug.
  • Gute Kenntnisse: Sie nutzen das Programm regelmäßig und souverän für Ihre Routineaufgaben. Die wichtigsten Funktionen sitzen und Sie arbeiten damit effizient.
  • Sehr gute Kenntnisse: Sie gehen über die Standardfunktionen hinaus und setzen auch fortgeschrittene Features sicher ein. Probleme lösen Sie selbstständig und können vielleicht sogar Kollegen unter die Arme greifen.
  • Expertenniveau (im Umgang): Sie kennen die Software in- und auswendig, auch die versteckten Funktionen. Komplexe Abläufe können Sie damit optimieren oder sogar automatisieren.

Eine ehrliche Einstufung schützt Sie vor unangenehmen Überraschungen im neuen Job. Wer „Expertenkenntnisse“ angibt, muss damit rechnen, vom ersten Tag an komplexe Aufgaben ohne Einarbeitung übernehmen zu sollen.

Diese Tabelle hilft Ihnen, Ihre Computerkenntnisse objektiv einzuschätzen und die passenden Formulierungen für Ihren Lebenslauf zu finden.

Bewertungsskala für computerkenntnisse

NiveauBeschreibung der FähigkeitBeispielformulierung im Lebenslauf
GrundlagenSie kennen die Benutzeroberfläche und können einfache, alltägliche Aufgaben unter Anleitung oder mit gelegentlicher Hilfe ausführen.Grundkenntnisse in [Software], erworben durch [Kurs/Projekt]
Gut / SicherSie nutzen das Programm regelmäßig und selbstständig für Routineaufgaben. Die gängigsten Funktionen beherrschen Sie sicher und effizient.Sicherer Umgang mit [Software], tägliche Anwendung für [Aufgabe]
Sehr gut / FortgeschrittenSie wenden auch fortgeschrittene Funktionen souverän an, können Probleme eigenständig lösen und Arbeitsabläufe optimieren.Sehr gute Kenntnisse in [Software] (inkl. [Funktion 1], [Funktion 2])
Experte / ExzellentSie beherrschen die Software umfassend, kennen auch seltene Spezialfunktionen und können komplexe Workflows entwickeln oder automatisieren.Expertenkenntnisse in [Software], u. a. [spezifisches Projekt/Aufgabe]

Die richtige Selbsteinschätzung ist ein Zeichen von Professionalität und erspart Ihnen und dem Unternehmen später viel Stress.

Praxisorientierte beschreibungen für mehr glaubwürdigkeit

Eine noch bessere Alternative sind praxisbezogene Formulierungen. Sie geben dem Recruiter einen direkten Einblick in Ihre tatsächliche Erfahrung und sind für ATS-Systeme oft sogar besser zu verarbeiten. Anstatt nur ein abstraktes Level zu nennen, beschreiben Sie einfach, was Sie damit machen.

Hier ein paar Beispiele aus der Praxis:

  • Microsoft Excel: Tägliche Anwendung seit 5 Jahren (u. a. Pivot-Tabellen, SVERWEIS, bedingte Formatierungen)
  • Adobe Photoshop: Regelmäßige Nutzung zur Erstellung und Bearbeitung von Social-Media-Grafiken
  • SAP (Modul SD): Grundkenntnisse in der Auftragsabwicklung und Rechnungsstellung

Diese Methode ist nicht nur authentisch, sondern zeigt auch, dass Sie Ihre Fähigkeiten im Kontext Ihrer beruflichen Aufgaben reflektiert haben. Es geht darum, Ihre Computerkenntnisse im Lebenslauf mit konkreten Beweisen zu untermauern.

Widerstehen Sie unbedingt der Versuchung, Ihre Fähigkeiten aufzupolieren. Eine beunruhigende Statistik zeigt: Fast 60 % der Jobsuchenden in Deutschland haben schon einmal in Bewerbungen geschummelt, wobei Fähigkeiten am häufigsten übertrieben dargestellt werden. Arbeitgeber können IT-Kompetenzen jedoch sehr schnell im Arbeitsalltag überprüfen. Das macht Falschangaben zu einem riskanten Spiel, das Sie den Job kosten kann. Die komplette Studie zu Falschangaben im Lebenslauf können Sie auf persoblogger.de nachlesen.

Dieser Entscheidungsbaum zeigt, worauf es wirklich ankommt, um die ATS-Prüfung zu bestehen: die richtigen Schlüsselwörter und eine saubere, klare Formatierung. Logos und Bewertungsbalken sind hingegen kontraproduktiv.

Flussdiagramm zur Lebenslaufoptimierung, das wichtige Aspekte wie Schlüsselwörter, Logos und korrekte Formatierung hervorhebt.

Die Grafik macht deutlich: Bei Bewerbermanagementsystemen kommt es weniger auf kreatives Design an, sondern vielmehr auf technische Präzision und die passende Wortwahl.

Konkrete Beispiele für Marketing, Finanzen und Projektmanagement

Allgemeine Angaben zu Computerkenntnissen sind wie eine Visitenkarte ohne Namen – sie sagen im Grunde nichts aus. Wirklich überzeugend wird es erst, wenn Sie Ihre Kompetenz mit maßgeschneiderten, auf Ihr Berufsfeld zugeschnittenen Beispielen untermauern. Eine Marketing-Managerin braucht nun mal ein völlig anderes digitales Werkzeugset als ein Controller oder eine Projektleiterin. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die eigenen Fähigkeiten so zu formulieren, dass sie die Anforderungen der Wunschposition perfekt spiegeln.

Tablet auf Holztisch zeigt Menüpunkte für Marketing, Finanzen, Projektmanagement und Praxis-Beispiele, ideal für berufliche Weiterbildung.

Genau hier kommen auch die berüchtigten Applicant Tracking Systems (ATS) ins Spiel. Diese Systeme scannen Ihren Lebenslauf gnadenlos nach exakten Schlüsselwörtern aus der Stellenanzeige. Steht dort „Erfahrung mit Salesforce“, wird die allgemeine Angabe „CRM-Kenntnisse“ oft nicht ausreichen, um diese erste, automatisierte Hürde zu nehmen. Unser Tool atslebenslauf.com wurde entwickelt, um genau diese Lücke zu schließen. Es hilft Ihnen, die richtigen Keywords zu finden und Ihre Fähigkeiten so zu präsentieren, dass sie von einem ATS optimal erkannt werden.

Marketing: die richtigen Tools in den Vordergrund stellen

Im Marketing zählt der handfeste Beweis, dass Sie die richtigen Werkzeuge zur Analyse, Steuerung und Optimierung von Kampagnen beherrschen. Eine vage Liste reicht hier einfach nicht aus.

So bitte nicht (garantiert nicht ATS-optimiert):

  • MS Office
  • Social Media Tools
  • Analyse-Software
  • CRM-Systeme

Dieser Ansatz ist viel zu unspezifisch und wird von einem ATS kaum positiv bewertet. Ein Recruiter weiß damit auch nichts anzufangen.

Viel besser (präzise und ATS-optimiert):

  • CRM & E-Mail-Marketing: Salesforce, HubSpot (Expertenkenntnisse)
  • SEO & Analytics: Google Analytics, Ahrefs, SEMrush (sehr gute Kenntnisse)
  • Social Media Management: Hootsuite, Buffer (tägliche Anwendung)
  • Content Management: WordPress, Typo3 (gute Kenntnisse)
  • Grafikbearbeitung: Adobe Creative Cloud (Grundkenntnisse in Photoshop & InDesign)

Diese detaillierte Auflistung verwendet die exakten Namen der Software und signalisiert dem ATS sofort, dass Sie die geforderten Kompetenzen mitbringen.

Finanzen: Präzision und Systemkenntnisse beweisen

Im Finanz- und Rechnungswesen sind Genauigkeit und die Beherrschung spezifischer ERP-Systeme und Analysetools das A und O. Hier geht es darum, Vertrauen in Ihre Zahlenaffinität und Ihre Systemkompetenz zu schaffen.

Ein Buchhalter, der nur „Buchhaltungssoftware“ angibt, lässt Recruiter im Dunkeln tappen. Die Nennung von SAP (FI/CO) oder DATEV zeigt sofort, dass Sie in der Praxis angekommen sind und keine lange Einarbeitung benötigen.

Schauen wir uns auch hier ein Beispiel an, wie eine gezielte Optimierung den Unterschied macht.

  • Vorher (zu allgemein): ERP-Kenntnisse, Excel, Buchhaltungsprogramme
  • Nachher (ATS-freundlich und aussagekräftig):
    • ERP-Systeme: SAP S/4HANA (Module FI, CO), tägliche Anwendung
    • Buchhaltungssoftware: DATEV Unternehmen online (sehr gute Kenntnisse)
    • Datenanalyse & Reporting: MS Excel (Pivot-Tabellen, SVERWEIS), Tableau (Grundkenntnisse)
    • MS Office Suite: Word, PowerPoint, Outlook (sehr gute Kenntnisse)

Diese Formulierung ist nicht nur für ATS-Systeme ideal, sondern vermittelt auch dem menschlichen Leser auf den ersten Blick ein klares Bild Ihrer Fähigkeiten.

Projektmanagement: Kollaborationstools und Methoden aufzeigen

Im Projektmanagement stehen Organisation, Planung und Kommunikation im Mittelpunkt. Ihre Computerkenntnisse müssen also zeigen, dass Sie die digitalen Werkzeuge für eine effiziente Teamarbeit und Projektsteuerung sicher beherrschen.

Vorher (wenig überzeugend):

  • Projektmanagement-Software
  • Kommunikationstools

Nachher (optimiert für Recruiter und ATS):

  • Projektmanagement: Jira, Asana, Trello (Expertenkenntnisse, inkl. agiler Methoden wie Scrum/Kanban)
  • Kollaboration: Microsoft Teams, Slack, Confluence (tägliche Anwendung)
  • Planungstools: MS Project (gute Kenntnisse)

Durch die smarte Verknüpfung der Tools mit spezifischen Methoden (z. B. Scrum mit Jira) demonstrieren Sie ein tieferes Verständnis, das weit über die reine Softwarebedienung hinausgeht. Das ist ein entscheidender Vorteil, um sich positiv von anderen Bewerbern abzuheben.

Wie Sie Ihre Kenntnisse mit Zertifikaten und Projekten untermauern

Jeder kann behaupten, ein bestimmtes Programm zu beherrschen. Aber können Sie es auch beweisen? Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Handfeste Nachweise verwandeln Ihre Behauptungen in überzeugende Fakten, die bei Recruitern und den automatisierten Bewerbersystemen (ATS) gleichermaßen gut ankommen.

Laptop auf Holztisch zeigt den Text 'ZERTIFIKATE & PROJEKTE', umgeben von Dokumenten und einer Pflanze.

Offizielle Zertifikate, zum Beispiel von Branchengrößen wie Microsoft, Google oder SAP, sind dabei natürlich der Goldstandard. Sie sind ein standardisierter Beleg für Ihr Know-how und signalisieren sofort, dass Ihre Fähigkeiten von einer anerkannten Instanz geprüft wurden. Das verleiht Ihrem Profil auf einen Schlag mehr Gewicht.

Zertifikate richtig im Lebenslauf platzieren

Damit Ihre Zertifikate auch wirklich wahrgenommen werden, gehören sie in einen eigenen Abschnitt – nennen Sie ihn einfach „Zertifikate“ oder „Weiterbildungen“. So finden ihn Personaler und ATS-Scanner ohne langes Suchen. Ganz wichtig: Verzichten Sie auf reine Logo-Grafiken. Viele Systeme können Bilder nicht auslesen. Eine saubere, textbasierte Darstellung ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Eine klare und ATS-freundliche Angabe sieht zum Beispiel so aus:

  • Google Analytics Individual Qualification (gültig bis 04/2026)
  • Microsoft Certified: Power BI Data Analyst Associate (erworben 11/2023)
  • SAP-Anwenderzertifikat – Foundation Level (System-ID: ERP 6.0 EHP8)

Diese präzise Formatierung sorgt dafür, dass die richtigen Keywords gescannt und Ihre Qualifikationen korrekt erfasst werden. Falls Sie unsicher sind, hilft unser Tool atslebenslauf.com dabei, solche Einträge so zu formulieren, dass sie die ATS-Prüfung mühelos bestehen.

Projekte als Leistungsnachweis nutzen

Keine Sorge, wenn Sie keine offiziellen Zertifikate vorweisen können. Projekte – ob aus dem Job, dem Studium oder der Freizeit – sind eine fantastische Alternative, um Ihre praktischen Fähigkeiten zu demonstrieren. Beschreiben Sie kurz das Projekt, Ihre Rolle und, wenn möglich, ein messbares Ergebnis.

Ein konkretes Projekt, das zeigt, wie Sie mit einer Software ein reales Problem gelöst haben, ist oft überzeugender als jede Selbsteinschätzung. Es beweist Ihre Kompetenz in Aktion.

Eine interne Analyse von über 658.000 Lebensläufen in Deutschland hat gezeigt, dass Bewerber mit konkreten Belegen für ihre EDV-Kompetenzen deutlich im Vorteil sind. Statt nur Fähigkeiten aufzulisten, lohnt es sich, die Nutzung durch Projekte zu untermauern. So heben Sie sich wirkungsvoll von der Masse ab. Mehr Tipps dazu finden Sie auch in diesem Leitfaden zur optimalen Darstellung von EDV-Kenntnissen im Lebenslauf von LiveCareer.

So könnten Projektbeschreibungen aussehen:

  • Excel/VBA: Entwicklung eines automatisierten Reporting-Tools, das den monatlichen Zeitaufwand für die Berichterstellung um 10 Stunden reduzierte.
  • WordPress/SEO: Relaunch eines privaten Blogs, was zu einer Steigerung des organischen Traffics um 40 % innerhalb von sechs Monaten führte.
  • Python: Programmierung eines Skripts zur Datenbereinigung, das die Fehlerquote bei der Datenmigration um 15 % senkte.

Solche quantifizierbaren Erfolge machen Ihre Computerkenntnisse im Lebenslauf greifbar und zeigen jedem potenziellen Arbeitgeber sofort, welchen Mehrwert Sie mitbringen.

Häufig gestellte fragen zu computerkenntnissen im lebenslauf

Hier habe ich einige der häufigsten Fragen gesammelt, die mir im Laufe der Jahre immer wieder zu EDV-Kenntnissen im Lebenslauf begegnet sind. Diese Antworten sollen Ihnen helfen, die letzten Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen und Ihren Lebenslauf auf den Punkt zu bringen.

Sollte ich grundlegende kenntnisse wie Microsoft Word überhaupt noch angeben?

Ja, aber es kommt auf das Wie an. Statt Word, Excel und PowerPoint einzeln aufzulisten, was schnell überladen wirkt, bündeln Sie diese am besten. Eine Zeile wie „MS Office Suite (sehr gut)“ ist kurz, prägnant und professionell.

Allerdings gibt es eine wichtige Ausnahme: Fordert die Stellenanzeige explizit gute Excel-Kenntnisse, dann sollten Sie genau das auch so schreiben. Damit bedienen Sie die Schlagwörter, nach denen die Bewerbermanagementsysteme (ATS) suchen.

Was mache ich mit veralteten computerkenntnissen?

Ganz einfach: weglassen. Software oder Programmiersprachen, die heute kaum noch jemand nutzt, haben in Ihrem Lebenslauf nichts mehr zu suchen. Es sei denn, Sie bewerben sich auf eine Nischenposition, bei der es genau um die Wartung solcher Altsysteme geht.

Betrachten Sie Ihren Lebenslauf nicht als lückenlose Chronik, sondern als gezieltes Marketing-Dokument für eine ganz bestimmte Stelle. Es geht darum, die relevantesten und aktuellsten Kompetenzen in den Vordergrund zu rücken.

Wer sich auf das Wesentliche konzentriert, zeigt, dass er die Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes verstanden hat und mit der Zeit geht. Das kommt bei Personalern immer gut an.

Wo im lebenslauf platziere ich meine computerkenntnisse am besten?

Ein eigener Abschnitt mit einer klaren Überschrift wie „IT-Kenntnisse“ oder „EDV-Kenntnisse“ ist der ideale Ort. In der Praxis hat es sich bewährt, diesen Bereich direkt nach dem beruflichen Werdegang und noch vor der Ausbildung zu positionieren.

Diese Platzierung ist mittlerweile Standard. Recruiter wissen genau, wo sie suchen müssen, und die ATS-Scanner können die Informationen so am einfachsten erfassen.

Wie optimiere ich meine angaben speziell für ATS-systeme?

Die goldene Regel lautet: Verwenden Sie die exakten Bezeichnungen aus der Stellenanzeige. Eine vage Formulierung wie „Erfahrung mit Projektmanagement-Tools“ wird vom System oft nicht erkannt.

Seien Sie stattdessen konkret:

  • Projektmanagement: Asana, Jira, Trello (sehr gute Kenntnisse)

Diese präzise Auflistung ist der Schlüssel, damit ein ATS Ihre Qualifikationen korrekt zuordnet. Unser Tool kann Ihnen übrigens dabei helfen, genau diese Schlüsselwörter in einer Stellenanzeige zu finden und Ihre Computerkenntnisse im Lebenslauf perfekt darauf abzustimmen.


Bereit, Ihren Lebenslauf nicht nur für menschliche Augen, sondern auch für die entscheidenden Bewerbermanagementsysteme fit zu machen? Mit atslebenslauf.com können Sie Ihren CV in Sekunden analysieren und perfekt auf jede Stellenanzeige zuschneiden. So erhöhen Sie Ihre Chance auf ein Vorstellungsgespräch deutlich. Testen Sie es jetzt einfach auf https://atslebenslauf.com.